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Wieder einmal startete die Formel 1 in Magny Cours in Frankreich.
Es sollte ein spannendes Rennen werden und der Heim Grand Prix für Renault.
"Natürlich wollen wir hier für unser Team ein gutes Ergebnis einfahren. Das sind wir den tausenden Fans die uns hier schon das ganze Wochenende unterstützen schuldig", lautete das Statement vorm Qualifying aus der Renault-Box. Doch nachdem Qualifyng schien es als würde man eher um das goldene Baguette mitfahren anstatt um den goldenen Siegespokal, da beide Renault von ziemlich weit hinten starteten. RedBull sicherte sich dafür die erste Startreihe, mit Markus Hoffmann auf Pole und Christian Paulig dahinter. Verfolgt werden, sollten die beiden am Start von Lukas Euler und Fabian Guckel.
Den Kampf der Renault ums goldene Baguette sollte Maxi Kolesnikow spannend machen, denn auch er musste von hinten starten. Doch noch schlimmer erwischte es Torsten Kroeger seinen Teamkollegen dessen Auto einen technischen Defekt hatte und er noch in der Einführungsrunde aufgeben musste.
Als die Ampeln endlich auf grün schalteten, war der GP von Frankreich auf dem Circuit de Magny-Cours gestartet.
Fabian und Lukas legten einen Traumstart hin und kassierten sofort Christian Paulig. Maxi kam von hinten in der ersten Runde von 18 auf 7.
Kay Liebe musste in Runde 1 zum Tankstopp zu seinen Toro Rosso Mechanikern, da es Probleme mit der Tankanlage gab und eine neue Übernacht erst aus Italien eingeflogen werden musste. An der Spitze verbremste sich Hoffmann und drehte sich. Lukas Euler konnte vorbeiziehen und führte nun den Grand Prix an. Christian Paulig lag nach seiner Startmisere auf Platz 7. Vor ihm befanden sich Markus Hoffmann, Maxi Kolesnikow und Peter Flader, der die Speed seines Teamkollegen nicht ganz mitgehen konnte. Deswegen verlor die Gruppe immer mehr Zeit nach vorne, denn das Überholen erwies sich als äußert schwierig. Peter hielt sich tapfer einige Runden vor ihnen, doch irgendwann schafften es die drei an ihm vorbeizugehen. Im Mittelfeld gab es weitere Spannungsherde. Thomas Mann jagte das Feld ebenfalls von hinten und fand sich bereits in den Top Ten wieder.
Doch plötzlich raste Mario Lanz in seinem Super Aguri in die Reifenstapel der Nurburgring Schikane. Er hatte die Kontrolle über seinen Super Aguri verloren und schlug mit 200 rückwärtig ein.
Gerade als Dennis Olbrich in die Box ging, um seine Drive-Thru abzusitzen, wurden auf dem ganzen Kurs gelbe Flaggen geschwenkt, und die Rennkommissare schickten das Safety Car auf die Strecke.
Doch dann eine weitere Missere, als Dennis Olbrich aus der Box fuhr und seine Drive-Thru abgesessen hatte knallte er auf das Heck des Safty-Cars undsomit war für ihn das Rennen vorbei. Unter dem jubeln der Französischen Fans erklärte er uns die Situation. "Ich kam in die Box um meine Drive-Thru abzusitzen, als auf der ganzen Strecke gelb war. Ich wusste das das Safty Car draußen war und als ich dann den Speedlimiter los ließ und Vollgas gab, hörte ich über Funk das das Safty-Car am Boxenausgang stand. Also drehte ich mein Motorprogramm runter, und dann plötzlich sah ich das Safty-Car vor mir. Ich versuchte noch zu Bremsen, aber es war zu spät. Es tut mir Leid für die Fans, es war einfach ein dummer Fehler meinerseits."
Das Safty-Car blieb jedoch ohne großen Schaden undso fing Markus Gerdelmann den Erstplatzierten ein. Lukas Eulers bereits über 15-sekündiger Vorsprung auf Markus Hoffmann, Christian Paulig, Maxi Kolesnikow und Peter Flader war somit gebrochen. Als dieser dann während der Safety Car Phase noch zu seinem ersten Stopp musste, übernahmen die Roten Bullen wieder die Führung. Doch diese währte nicht lange.
Nur einige Runden nach Ende der Safety Car Phase prallte Markus Hoffmann auf den Toro Rosso Piloten Enis G. Atkas, der ihm beim Anbremspunkt in der Haarnadel Platz machen wollte und zu stark auf die Bremse drückte. Markus musste an die Box und fiel eine Runde zurück.
Nun begann die Aufholjagd von Lukas Euler auf den neuen Führenden Christian Paulig. Lukas, der nach der Safty Car Phase auf Position 9 lag, fuhr ein souveränes Rennen und kämpfte sich immer näher ran. Beide kamen parallel an die Box und fuhren hintereinander wieder heraus. Lukas fuhr seine 10 Sekunden Rückstand wieder auf und war unweit von Paulig. Dieser musste jedoch 10 Runden vor Schluss, wegen einem Tankfehler nocheinmal zur Box um sich die letzten Liter zu sichern. Lukas' Sieg war unumgänglich.
Der zweite Platz war Christian Paulig jedoch sicher.
"Ich habe mein Team um den Sieg gebracht", sagte der von sich selbst enttäuschte Teamchef von Red Bull, Philip Fischer. "Wir haben uns verplant und nachdem Markus beim Überrunden mit Atkas kollidierte, war Christian in Führung. Doch beim Tankstopp lief einiges schief, sodass er 10 Runden vor Schluss nocheinmal zum Tanken musste."
Platz drei belegte Maxi Kolesnikow. Auf der vier landete der recht unauffällig gefahrene Kai-Uwe Borgstädt im Renault. Auch er war, wie Maxi von ganz hinten gestartet. Silivio Garieri im Force Indie kam noch auf Rang fünf und Markus Hoffmann bekam immerhin noch drei Punkte auf Rang sechs.
"Schadensbegrenzung", so hieß es von ihm. Platz sieben ging an Peter Flader, der im Laufe der Saison immer stärkere Rennen fährt und den letzten Zähler gab es für den Ferrari-Fahrer Thomas Mann, der diese Saison erstmalig in den Punkten auf Position acht ins Ziel kam. Seine Strategie ging auf. Er war der einzige Pilot, der mit einer Ein-Stopp-Strategie unterwegs war. Auch er war ein Fahrer, der von hinten an den Start ging.
Das goldene Baguette jedoch ging definitiv an Dennis Olbrich, der seinen Fahrfehler sehr bereute, doch schon beim nächsten Grand Prix wird man darüber lachen können.
Hiermit verabschieden wir uns aus Magny Cours und freuen uns auf den nächsten Grand Prix in drei Wochen in Silverstone / Großbritannien.
MfG, das Newsteam, Philip Fischer / Dennis Olbrich

Nachdem Kanada Grand Prix, drehte man mal wieder am Rad des Fahrerkarussels.
Dirk Slatosch, der Torro Rosso Testfahrer, wechselte für eine bisher unbekannte Summe nach Williams. Dort hofft man auf eine gute Zusammenarbeit und auch Dirk Slatosch hofft darauf seine Karriere bei Williams erfolgreich fortzusetzen zu können.
Erstaunt im Fahrerlager war man jedoch darüber, dass der Führende der WM Markus Hoffmann nach dem hervorragenden zweiten Platz in Montreal für eine Rekordsumme von 55 Mio. Euro sein Team Ferrari verließ und zu Red Bull wechselte.
„Wir sind sehr froh, das wir nachdem Weggang von Carsten so schnell einen Ersatz gefunden haben. Vor allem mit einem so hochkarätigen Fahrer wie Markus Hoffmann bei Redbull, denke ich das nun endlich die Durststrecke der letzten 4 Rennen ohne Punkte, zuende ist. Wir wollen mit Markus Hoffmann und Christian Paulig endlich wieder Punkte holen und in der Konstrukteurswertung mitmischen.“, lautete das Statement des Redbull Pressesprechers. So werden ab Magny Cours schon beide Fahrer in ihren neuen Cockpits sitzen.
Desweiteren munkelt man im Fahrerlager unter vorgehaltener Hand, über einen Wechsel von Peter Hümmer nach Renault. Doch bei Super Aguri wollte man dazu keine Stellung nehmen. „Es ist richtig das wir nach einem 3ten Fahrer in unserem Team suchen, doch wer dies genau ist wird sich noch herausstellen. Vor Frankreich, wird es jedoch keine feste Entscheidung geben.“, lautete die Aussage des Renault Pressesprechers. Man darf weiter munkeln wie weit sich das Karussel noch drehen wird...
MfG
Newsredaktion WRL
Dennis

Kanada steht jedes Jahr für spannende Rennen und auch dieses Jahr sollte der Grand Prix auf dem Circuit de Gilles Villeneuve wieder ein Feuerwerk der Emotionen liefern. „Mein erstes Rennen, und das hier in Kanada auf einer sehr anspruchsvollen Strecke. Ich bin sehr aufgeregt und hoffe das ich das Rennen beenden kann.“, lautete das Statement von Dennis Olbrich der sein erstes Formel 1 Rennen bestreiten durfte. Auch Bastian Beyer feierte hier in Montreal sein Debüt im Toyota-Boliden. Und auch Ronny Rummer saß wieder im Mercedes Boliden und hoffte zusammen mit Vivan Schwab endlich auf Punkte für Mclaren Mercedes.
Nachdem Qualifying sah die Startaufstellung folgendermaßen aus:
1.Markus Hoffmann (Ferrari)
2.Lukas Euler (Honda)
3.Fabian Guckel (Toyota)
4.Torsten Kroeger (BMW-Sauber)
5.Frank Sauter (Force India)
6.Ahmet Dönmez (Torro Rosso)
7.Maxi Kolesnikow (BMW-Sauber)
8.Vivian Schwab (Mclaren-Mercedes)
9.Silvio Garieri (Force India)
10.Peter Flader (Honda)
11.Christian Deisenhofer (Williams F1)
12.Kai-Uwe Borgstädt (ING-Renault)
13.Ronny Rummer (Mclaren-Mercedes)
14.Andreas Hohberger (Williams F1)
15.Christian Paulig (Red-Bull Racing)
16.Bastian Beyer (Toyota)
17.Thomas Mann (Ferrari)
18.Mario Lanz (Super Aguri)
19.Dennis Olbrich (ING-Renault)
20.Peter Hümmer (Super Aguri)
Kai-Uwe Borgstädt welcher durch einen Motorplatzer in Q3 Straf versetzt wurde, musste von Platz 12 starten. Markus Hoffmann der sich die Pole eroberte, löste Jubel in der Ferrari-Box aus, und ließ den 17. Platz von Thomas Mann fast in Vergessenheit geraten. Debütant Bastian Beyer verfehlte Q2 nur knapp und ging von Position 16 ins Rennen.
Schon in der Einführungsrunde schien der Traum von Ferrari vorerst aus zu sein. Als Markus Hoffmann seinen Ferrari-Boliden in die Leitplanke setzte. Als das Feld zur Startaufstellung fuhr schaffte es Markus Hoffmann mit seinem 3-Rad Ferrari noch in die Box.
Als alle Boliden standen, und Lukas Euler jetzt freie Fahrt nach vorne hatte, wurde die künstlich aufgeschüttete Insel in Montreal zum Mittelpunkt. Die Motoren kreischten und als die Lichter erloschen setzte sich das Feld in Bewegung. Sekunden nach dem Start war der Traum vom Inselkönig für Lukas Euler aus. Aufgrund eines Motordefektes kam Lukas Euler nur langsam los und Fabian Guckel welcher einen Geschwindigkeitsüberschuss hatte fuhr Lukas Euler ins Heck. Als Lukas Euler sein rechtes Hinterrad verlor und sich drehte, knallte ihm Frank Sauter mit voller Beschleunigung in den Seitenkasten. Für Lukas Euler war damit das Rennen zu ende.
Auch weiter hinten krachte es als Ronny Rummer auf Christian Deisenhofer auffuhr, welcher ebenfalls einen schlechten Start hinlegte. Auch Christian Paulig musste seinen Frontspoiler liegen lassen, als er auf den langsamen Ronny Rummer auffuhr. Den letzten Frontspoiler in der ersten Minute ließ Kai-Uwe Börgstädt liegen, welcher im Ausgang vom Senna S eine Kollision mit Peter Flader hatte.
Einen Blitzstart legte Vivian Schwab hin, welcher innerhalb der ersten Kurve 6 Plätze gutmachte und sich so als 2ter hinter Fabian Guckel einreihte. Auch Dennis Olbrich im Renault fuhr auf Position 12 vor. Nachdem das Feld die erste Kurve passierte wurde unverzüglich das Safty-Car herausgeschickt. Während der Safty Car Phase mussten Ronny Rummer, Christian Paulig, Frank Sauter und Kai-Uwe Borgstädt an die Box. Peter Flader stellte seinen Honda in der 7ten Runde in die Box und schied aus.
Nachdem die Safty-Car Phase zu Ende war kam es im Hinteren Feld zu einem weiteren Zwischenfall als eine Kollision zwischen Markus Hoffmann und Dennis Olbrich, den Renault Fahrer zur Box brachte. Nach einem Stopp konnte Dennis Olbrich mit 2 Runden Rückstand weiterfahren. Hümmer der auch eine Kollision hatte stellte seinen Super Aguri in Runde 17 ab.
Den nächsten Fahrer erwischte es in Runde 21. Der Williams Pilot Andreas Hohberger stellte seinen Boliden in der Box ab. Zwischenzeitlich machte Markus Hoffmann der auch an die Box musste immer mehr Boden gut. Weiter hinten beim raus beschleunigen aus der Haarnadel drehte sich Mario Lanz und sein Verfolger Bastian Beyer kollidierte mit dem Super Aguri.
Beide Fahrer mussten an die Box und Beyer stellte seinen Toyota in Runde 26 endgültig ab.
Frank Sauter der vom Start schon ein beschädigtes Auto hatte parkte seinen Force India schon in Runde 23 in der Garage.
In Runde 34 erwischte es dann Thomas Mann, welcher durch einen Technischen Defekt seinen Ferrari abstellen musste. In Runde 43 eröffnete der Mclaren Pilot Vivan Schwab das Bremsscheiben Feuerwerk als ihm eine Bremsscheibe in die Luft flog. Auch Christian Deisnhofer ließ nicht lange auf sich warten und seinen Williams ereilte das gleiche Schicksal. Damit konnte das Williams F1 Team einpacken.
Während man bei Williams in Aufbruchstimmung war , und Honda schon an Magny Cours dachte, lagen bei Mclaren alle Hoffnungen auf Ronny Rummer, der die ersten Punkte für Mclaren sammeln sollte. Als der Mclaren in Runde 44 ging, blickte man weiter vorne auf Markus Hoffmann, welcher trotz einiger Zwischenfälle mit seinem Ferrari weiter Boden gutmachte. Vorne lieferten sich Paulig, Kroeger und Guckel einen spannenden 3 Kampf und es sah so aus als ob BMW-Sauber wieder der große Gewinner mit 2 Autos in den Punkterängen wird.
Doch im 2ten Sektor, der 44. Runde wurde die Mclaren Box ganz Still als Hoffnungsträger Ronny Rummer die Bremse platze und er in Turn 7 in die Reifenstapel krachte. Damit ging Mclaren wieder einmal leer aus. „Wir hatten einfach Pech in den letzten Rennen, wir waren immer nah dran, doch zum Schluss hat es nie für Punkte gereicht. Das Rennen an sich ist sehr gut gelaufen , am Start bin ich gut weg gekommen, bis auf das mein Vordermann Probleme hatte. aber nach der Saftycarphase lief es sehr gut. Vivian fuhr auf Position 2 und ich hatte mich von 19 auf Position 9 zurück gefahren, aber dann hatte ich leider Pech mit den Bremsen, aber so ist das im Motorsport. Alles in allem bin ich doch trotz des Ausfalles zufrieden mit meinem ersten Saison Rennen.“, lautete das kurze Statement von Ronny Rummer, als wir ihn auf dem Weg zu Mclaren-Box befragten.
Doch es blieb nur wenig Zeit dem Mclaren Team hinterher zu trauern denn schon eine Runde später sah es für die Red-Bull Fans düster aus, als ihr Schützling Christian Paulig aufgrund eines technischen Defekts die Führung abgeben musste und das Rennen für ihn vorbei war. Neuer Führender war nun Torsten Kroeger gefolgt von Fabian Guckel.
Im Hinterenfeld arbeiteten sich die beiden Renault still und heimlich nach vorne. Borgstädt fuhr in den Punkten und Olbrich konnte mit Platz 9 die Punkte schon riechen. Als Dann auch noch Ahmet Dönmez seinen Torro-Rosso aufgrund eines Bremsschadens in Runde 54, in Turn 5 zerlegte, und für ihn das Rennen gelaufen war, musste Dennis Olbrich nur noch seinen Rückstand aufholen und Punkte wären drin.
Weiter vorne gab Torsten Kroeger das Tempo an. Dennis Olbrich fehlte noch 1 Runde bis zum 8ten Platz, doch dann Platze ihm in Runde 53 die vordere linke Bremsscheibe und der Traum von Punkten im Debütrennen war zerplatzt. „Ich versuchte noch das Auto auf dem Kurs zu halten und in die Punkte zu fahren. Doch beim An bremsen brach mir immer das Heck aus. Ich war eigentlich sehr zufrieden mit dem Auto ich bin sicher es wäre mehr drin gewesen nachdem ganzen Pech der anderen aber so hat halt auch mich der Fluch ereilt. Aber ich denke das wir beim Frankreich Grand Prix mehr reißen können da es ja sozusagen unser Heim Grand Prix ist und wir dort auch sehr große Fan Unterstüzung haben. Aber dafür das es mein erstes Rennen war bin ich zufrieden es hat mir echt Spaß gemacht hier zu fahren.“, lautete Dennis Olbrichs Statement, dessen Trauer man in der Stimme hören konnte. Doch bei Renault gab man die Hoffnung noch nicht auf, da Kai-Uwe Borgstädt noch ohne Probleme seine Runden drehen konnte.
Dann der Schock bei BMW-Sauber, Torsten Kroeger bekam eine Drive-Thru-Penalty.
Würde er es schaffen vor Guckel zu bleiben? Könnte man den BMW Sieg komplett machen und Torsten Kroeger zum Inselkönig 2008 krönen? Als Torsten Kroeger mit einem Abstand von 3,5 Sekunden hinter Fabian Guckel rauskam und Boden gutmachen konnte, machte der Inselfluch auch dem BMW-Team einen Strich durch die Rechnung. Als Torsten Kroeger eine Bremscheibe in die Luft flog schaffte er es zwar noch seinen BMW-Boliden in die Box zufahren, doch der Traum vom Sieg auf der Insel war zerplatzt. Jetzt konzentrierte man sich bei BMW auf Maxi Kolesnikow. Doch auch dieser musste in Runde 63 den Fluch der Insel zu spüren bekommen und musste seinen BMW-Sauber ebenfalls parken.
Den Sieg und somit auch den Titel des Inselkönigs 2008 holte sich Fabian Guckel im Toyota. Danach kam Markus Hoffmann im Ferrari nach einer beeindruckenden Aufholjagd auf Platz 2 ins Ziel. Dritter wurde Silvio Garieri, welcher es schaffte trotz kaputter Bremsscheibe seinen Force India ins Ziel zu steuern, und somit dem Inselfluch standhielt. 4ter wurde Kai-Uwe Borgstädt im Renault gefolgt vom Überraschungs 5ten Mario Lanz im Super Aguri. „Ich bin sehr Stolz auf meinen Fahrer, da er durch gefahren ist und zum Glück ohne Bremsprobleme durchgekommen ist. Außerdem hat er für unser Team wertvolle Punkte geholt!“, sagte Super-Aguri Managerin Nicole Drescher, als sie plötzlich von Fahrer Mario Lanz mit Champagner übergossen wurde. Während man bei Super Aguri feierte, hielt man sich bei BMW-Sauber eher bedeckt. Kolesnikow und Kroeger wurden noch auf Position 6 und 7 gewertet und holten noch wertvolle Punkte für BMW. Doch man hatte sich mit Sicherheit mehr erhofft. Ahmet Dönmez schaffte es dank der 75% Regel noch auf Position 8 und holte einen Punkt für Torro-Rosso.
Die Champagner Dusche war nach so einem Rennen eine kühle Abkühlung, für die ersten 3 Piloten, welche sie sich schwer erarbeiten mussten. Nach diesem Inselkrimi, welcher ein Bremsscheiben Feuerwerk hervorgebracht hatte, geht es bald weiter in Magny-Cours. Die WRL-Newsredaktion spricht ihre Glückwünsche an die ersten 8 aus. Und freut sich schon auf das nächste Rennen in Frankreich. Mit einem Krimi wie er nicht spannender hätte sein können verabschieden wir uns aus Montreal.
Mit freundlichen Grüßen WRL-Newsredaktion
Keep-Racing

Lukas Euler knackt den Jackpot beim Auto-Pinball in den Monegassischen Straßenschluchten!
Schon vor dem Monaco GP gingen die Meinungen auseinander, während Torsten Kroeger hoffte das Rennen überhaupt zu beenden, waren der Toro Rosso Pilot Kay Liebe und Renault Pilot Kai-Uwe Borgstädt optimistischer. „Ich blicke zuversichtlich auf das Rennen, da ich sehr viel getestet habe und sich mein Auto gut fahren lässt. Ich denke, dass Punkte für mich und meinen Teamkollegen drin sein werden, und ich erwarte viele Ausfälle“, so Kai-Uwe Borgstädt.
Kay Liebe hoffte ebenfalls nach langer Durststrecke auf Punkte, wusste jedoch auch, dass man den Straßenkurs ums Fürstentum nicht unterschätzen darf: „Der Monaco GP ist sicherlich eine sehr anspruchsvolle Strecke, die man ganz und gar nicht unterschätzten darf. Jeder hier weiß, dass es in diesem Rennen sehr wichtig ist, sauber zu fahren, da man sonst sehr schnell die Mauer tuschiert oder gar ganz erwischt. Für mich erwarte ich endlich nach langer Durststrecke wieder Punkte. Ich und mein Team warten sehnlichst darauf.“
Nach dem Qualifying sah es jedoch erst einmal so aus, als wenn sich beide Piloten mit ihren Erwartungen übernommen hätten. Beide Piloten eroberten die letzte Startreihe für sich, wobei Kai-Uwe Borgstädt nach technischen Defekten als Letzter starten musste. Vorn sicherte sich Lukas Euler im Honda die Pole Position. Den zweiten Platz, und damit die erste Reihe komplett, machte Markus Hoffmann im Ferrari. Die zweite Startreihe eroberten sich die weiß-blauen BMW; Maxi Kolesnikow und Torsten Kroeger. Das Mittelfeld war eine farbenfrohe Mischung, die Super-Aguri Boliden standen auf den Plätzen 13 und 15 und so waren die Erwartungen für Nicole Drescher [Teammanager Super-Aguri] Punkte zu holen in nicht allzu weiter Ferne, denn im Fürstentum sorgt die enge Strecke immer für Überraschungen.
Das Rennen startete um 14.00 Uhr Ortszeit und der Anstieg des Adrenalins war förmlich in der Luft zu spüren. Würde es in der ersten Kurve krachen? Das war die wohl bedeutendste Frage, während die Autos in die Warm-Up-Lap gingen. Manuel Goga ging auf Nummer-Sicher und platzierte seinen Boliden direkt am Ende der Boxengasse. Sobald sich alle Autos einsortiert hatten, begann das Startprozedere. Die Ampeln gingen an, die Motoren heulten auf und im Mittelpunkt stand nur der Monegassische Straßenkurs. Als die Lampen erloschen und die Boliden Richtung St. Devoté rasten, erwarteten viele schon das Schlimmste. Doch alle Autos kamen Reibungslos durch die erste Kurve. Auch im rutschigen Casino klappte alles hervorragend.
Die Boxenstopphase wurde bereits in der ersten Runde durch Orlando Quirantes eröffnet, welcher seine rechte Vorderradaufhängung am Eingang zu den Schwimmbad Schikanen an der Leitplanke verbog. Die Welle der Pinball-Fehlversuche eröffnete jedoch Sebastian Glunz, der sich am Anfang der Start-/Zielgeraden wegdrehte und seinen Frontspoiler verlor. Er musste aufgeben. Danach folgte eine Welle der Ausfälle: In Runde 4 erwischte es Christian Deisenhofer und Josef Lackner. Für Toyota war damit das Rennen gelaufen und man packte schon zusammen. Als dann auch noch Andreas Hohberger aus seinem Cockpit stieg (Runde 10), konnte man bei Williams ebenfalls einpacken. In Runde 13 erwischte es Vivian Schwab bei einem Überholversuch gegen Silvio Garieri: „Als ich aus dem Windschatten zog, hatte ich keine Chance mehr bis ich dann im Reifenstapel hing“, war Schwabs Antwort, als er frustriert zur Mercedes Box zurücklief.
Zwei Runden später erwischte es Kai-Uwe Börgstädt als er in der Hafenschikane auf dem Kurb stehen blieb und seinen Motor überhitzte. Er konnte zwar noch weiter fahren, doch nach ca. 100 Metern gab sein Renault den Geist auf. In der Zwischenzeit arbeitete Kay Liebe an einem neuen Boxenstopp-Rekord, und kam abermals an die Box. Nachdem Manuel Goga in der 18. Runde das Heck ausbrach, rückten die Ziele von Nicole Drescher in weite Ferne. Danach folgte eine Ruhephase und viele heiße Zweikämpfe im Mittelfeld, während Lukas Euler weiter, wie auf Schienen seinen Weg zum Sieg ebnete.
Die zweite Ausfallwelle eröffnete Silvio Garieri in der 39. Runde. Eine Runde später erwischte es den Honda Pilot Peter Flader: „Ich hatte mir schon am Start einen kleinen Schaden eingefangen, doch konnte ich meine Runden weiterhin drehen und war dauerhaft unter den Topp-Ten. Als sich jedoch mein Fahrzeug immer mehr verschlechterte und somit das Überrunden auch sehr schwer wurde, musste ich mehrere Male an die Box. Als ich dann auf Platz 8 lag, rutschte mir plötzlich das Heck weg und ich landete im Reifenstapel. Danach sprang das Auto nicht mehr an. Schade denn es wären mit Sicherheit Punkte drin gewesen, die nun verschenkt wurden. Doch ich schaue jetzt nach vorn auf den GP von Montreal, bei dem ich mit Punkten rechne, da ich denke, dass uns die Strecke liegt“, war sein Statement zu unserem WRL-News Reporter nach dem Rennen.
In Runde 61 konnte dann auch das Mercedes-Team nach Hause fahren, als Orlando Quirantes über einen Frontspoiler fuhr und sein Auto in den monegassischen Leitplanken versenkte. Den letzten Ausfall verbuchte Torsten Kroeger für sich, der nach seinem Boxenstopp bei der Ausfahrt die Streckenbegrenzung grüßte. Schade für den Rennverlauf, da Kroeger vorher Boden gut gemacht hatte und gegen Christian Paulig noch einen packenden Zweikampf hätte fahren können.
Das Rennen endete nach 1 Stunde und 40 Minuten als Lukas Euler als Erster die Zielflagge sah. Er holte für Honda 10 Punkte und rückt somit in der Fahrerwertung weiter nach oben auf Platz 6. Den zweiten Platz sicherte sich Hoffmann im Ferrari, der mit dem drittplatzierten Maxi Kolesnikow nun Punktgleich in der Fahrerwertung auf Platz 1 liegt. Frank Sauter, welcher Platz 4 belegte, ist nun 2 Punkte hinter den beiden und weitere 3 Punkte dahinter liegt Christian Paulig, der den 5. Rang eingefahren hatte. Marco Lackner holte noch 3 Punkte für Renault und Kay Liebe kam mit 14 Runden Rückstand auf Platz 7 ins Ziel. Torsten Kroeger wurde als 8. gewertet, da er die 75%-Klausel absolviert hatte und 18 Runden Vorsprung auf Mario Lanz hatte. Dieser wurde 10. und somit das letzte fahrende Fahrzeug, was ins Ziel kam.
Platz 9 belegte Orlando Quirantes welcher ebenfalls noch gewertet wurde. Insgesamt war es ein doch sehr spannendes Rennen welches durch Ausfälle und Zweikämpfe geprägt wurde und durch einen Start-/Ziel Sieg von Lukas Euler komplettiert wurde. „Das ganze Wochenende lief von Anfang an sehr gut für mich und ich bedanke mich beim Honda-Team, welches die Boxenstopps hervorragend gemeistert hat. Insgesamt fühle ich mich bei Honda sehr wohl und freue mich schon auf den GP von Montreal“, waren seine Worte kurz nach der Siegerehrung. Bei Renault waren die Punkte von Marco Lackner Schadensbegrenzung: „Wir hatten schon das ganze Wochenende Probleme mit dem Auto auf diesem schweren Kurs zurechtzukommen, was man auch im Qualifying gemerkt hatte als Kai seinen Boliden auf dem letzten Platz platzierte und Marco nur den 16. Platz belegte. Als dann Kai im Rennen aufgeben musste, mussten wir auf Marco hoffen, welcher einen hervorragenden Job gemacht hatte und uns 3 Punkte einfuhr. Schade für Kai, für den auch mehr drin gewesen wäre, aber wir blicken weiter nach Kanada und hoffen dort mit beiden Fahrern ins Ziel zu kommen“, so der Renault-Pressesprecher Dennis Olbrich. Herzlichen Glückwunsch an die ersten acht und eine schöne Rennpause wünscht euch das WRL-Newsteam.
Bis in 2 Wochen zum Kanada GP!
MfG die WRL-Newsredaktion, Dennis Olbrich
Keep Racing!

Alle Jahre wieder gastiert die Formel 1 in den engen Straßenschluchten der Monegassischen Grand-Prix Strecke.