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VMR feiert Dini's zweiten Platz - Keitemeyer im Ziel

Veröffentlicht in formula 1 News

vmr logo 14 300Nachdem in Shanghai sich der Aufschwung bereits angedeutet hatte, fand er in Bahrain beinahe schon seine Vollendung. Dustin Dini fuhr das erste WRL-Podium in der VMR-Geschichte ein und behielt in einem chaotischen Rennen die Übersicht.

Kurz vor dem Start des Qualyfings musste VMR aber erstmal den Ausfall von Günter Wirges verkraften. So musste Dini für VMR alleine an den Start, unterstützt wurde er aber von Tom Keitemeyer, der im Williams sein WRL-Debüt feierte, von VMR ausgeliehen wurde. Dini ging nach dem guten Resultat von Shanghai mit viel Selbstbewusstsein ins Rennen, aber auch mit einem ordentlichen Schuß Realismus: "Platz 5 ist das Maximum. Jan Mörsfelder, Sascha Glatter, Kevin Riedel, Maurice Duecker... die sind alle definitiv schneller. Und dann kommen da noch einige Fahrer, die auf unserem Level sind. Das wird nicht einfach." In Bahrain waren unglaubliche 21 Fahrer am Start, trotz dass Duecker und Wirges fehlten.

Qualyfing mit Fehler
 
Wegen technischen Defekten musste Keitemeyer sein erstes Qualyfing sofort auslassen. Er startete am Ende des Feldes und konnte seinen ersten Start somit ruhig angehen lassen. Dini qualifizierte sich ohne Probleme für Q2, wo wieder allgemeines Reifenschonen angesagt war. Nur Glatter, Fichtner, Warnecke, Dini und Mörsfelder setzten eine Zeit, in eben dieser Reihenfolge. Hierbei begang der Saarländer gleich mehrere taktische Fehler. "Um Reifen zu schonen wollten wir eigentlich eine sehr langsame Zeit fahren, weil wir dann sowieso um die ersten 5 Plätze gestanden wären. Dann sind aber plötzlich noch mehr Fahrer rausgefahren, also hab ich Gas gegeben, doch dafür war es schon zu spät." Fazit... drei Fahrer fuhren zu spät aus der Box, Dini verheizte einen Teil der Reifen und stand am Ende doch nur auf Platz 4. "Wäre ich gar nicht gefahren, wäre ich von 5 gestartet. Diese Regel mit den Reifen im Qualy ist nicht glücklich.", sagte er später in der Startaufstellung.

Massencrash und Chaos
 
Das Rennen begann nach mehreren technischen Problemen mit Verzögerung. Als es dann endlich losging erwischte Dini einen guten Start, quetschte sich an der Boxenmauer neben den schlecht gestarteten Pole-Mann Glatter und war drauf und dran, die Führung zu übernehmen. Beim Anbremsen zog er jedoch zurück, und reihte sich auf Platz 4 ein. In den ersten 2 Runden lief alles glatt, als Eingangs Runde 3 jedoch Glatter, Riedel und Dini Seite an Seite auf die erste Kurve zuflogen, verpassten Ersterer und Letzterer den Bremspunkt. Während Dini "nur" den Nebenmann Kevin Riedel zum Ausweichen zwang, krachte Glatter in den vor ihm fahrenden Warnecke. Auch Liechti und Saunders wurden Folgeopfer der Kollision und mussten aufgeben, Glatter konnte weiterfahren, Dini ebenso allerdings mit einem platten Vorderreifen. Sein Glück: Die Rennleitung schickte das Pace-Car auf die Strecke. Somit konnte der Saarländer den Rückstand durch den Stopp wieder aufholen, allerdings nur noch auf Platz 14 .

Chaos gabs dann danach. Wegen technischer Probleme wurde das Safety-Car an die Box beordert, die gesamte Strecke blieb aber unter gelber Flagge. "Das war sehr verwirrend.", gab Dini nach dem Rennen zu. Erst in Runde 10 gab es mit Grün wieder freie Fahrt, die beiden Führenden Glatter und Fichtner schieden danach aus, genauso wie Garcia im zweiten Ferrari.

Aufholjagd like Shanghai
 
Mit dem, weitestgehend, unbeschädigten Wagen und nun frischen Reifen legte Dini einen Ritt durchs Feld hin. Einige Überholmanöver, begünstigt aber auch durch Boxenstopps und Ausrutschern schob er sich in Runde 18 sogar in Führung, bevor er zum zweiten Mal zur Box fuhr. Tom Keitemeyer fuhr währenddessen konstant knapp hinter den Punkterängen durchs Feld und behielt die beiden Toro Rossos als Gegner im Auge.

Verschiedene Strategien ließen das Feld immer wieder durcheinander würfeln, bis sich herauskristallisierte dass Kevin Riedel unangefochten in Führung lag und Dini gegen Jan Mörsfelder den Kampf um Position 2 austragen würden. Dahinter lag noch in Schlagdistanz Kevin Pape, bis er nach einem Dreher den Frontflügel abwarf.
Dini war in der zweiten Hälfte des Rennens Dritter hinter Mörsfelder, fuhr auf harten Reifen und konnte Zehntel für Zehntel aufholen, als Mörsfelder erneut stoppte.
 
"Das war ein Knackpunkt, den Jan fuhr dann die weichen Reifen. Wir wussten, dass er jetzt richtig Zeit aufholen kann." Statt die Strategie, wie in Shanghai durchzuziehen, passte man diesmal die Strategie an. Obwohl mit den harten Reifen noch 5-8 Runden drin gewesen wären, stoppte Dini ebenfalls und zog erneut die weichen Reifen auf. Als er danach erneut Zehntel für Zehntel schneller fuhr, der Abstand auf 2 Sekunden schmolz war klar: Hier wird der Kampf um Position 2 ausgetragen.

Bessere Strategie bei VMR
 
18 Runden vor Schluß ging Mörsfelder erneut an die Box, und zog die harten Reifen auf. "Da standen wir vor der Entscheidung: Ebenfalls hart, und darauf hoffen, dass der Zeitvorteil reicht, um Jan auf der Strecke zu packen? Oder noch zweimal ganz weich... dann hätten wir einen ganzen Stopp aufholen müssen, wären aber deutlich schneller." Der 25jährige entscheidet sich für Risikovariante B, der Vorsprung auf den Vierten Lanz ist groß genug.
 
Nach dem Stopp dann das direkte Duell der beiden Piloten, Dini kann Mörsfelder innen vor der dritten Kurve überraschen und ausbremsen. "Das war ganz wichtig. Wenn ich dort hängengeblieben wäre, wäre die Strategie schon beim Teufel gewesen." In 8 Runden fährt Dini 10 Sekunden Vorsprung heraus, bevor es zum letzten Mal zum Reifenwechsel geht, der misslingt. 3 Sekunden länger als geplant bleibt der Wagen stehen, danach ist der Rückstand wieder auf 13 Sekunden angewachsen. Doch Spritknappheit bei Mörsfelder und konstant schnelle Runden bei Dini sorgen dafür, dass sich der VMR-Pilot und der amtierende Weltmeister zwei Runden vor Schluß nochmal auf der Strecke begegnen. Diesmal hat Dini leichtes Spiel und schnappt sich hinter Kevin Riedel Platz 2.

Lob für Keitemeyer
 
Die Freude bei VMR war riesengroß. Im vierten Rennen der Saison feiert das Team seinen ersten Podestplatz, und macht damit einen Sprung in der Konstrukteurs-Wertung, vor allem weil RedBull heute gar nicht punkten konnte. Auch in der Fahrerwertung klettert Dini von Platz 11 auf Platz 7 und ist nun in Schlagdistanz zu den Top 5.
Großes Lob hatte der VMR-Teamchef dann noch für Debütant Keitemeyer, der zwar unauffällig aber auch beinahe fehlerfrei auf Platz 12 fuhr. "Ich wollte ankommen, das habe ich geschafft.", sagte er danach zufrieden. "Das ist fürs erste Rennen eine sehr gute Leistung. Auch wenn Tom schon Rennerfahrung hat, jeder neue Mod und neue Liga ist ein Neuanfang. Und dann als Debütant bei diesem Chaos die Nerven zu behalten, und den Überblick, und so wenig Fehler zu machen, das verdient Respekt."
 
 
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