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Dini sagt META-Simracing den Kampf an

Veröffentlicht in Interviews

In den letzten 5 Rennen hat Dustin Dini es viermal geschafft, einen META-Simracing-Piloten hinter sich zu lassen. Nach dem hart umkämpften GP von Kanada legt der Saarländer auch verbal nach.
 

1Die Mienen auf dem Podium sprachen Bände. Obwohl Dustin Dini das fünfte Podium in Folge einfuhr und zum vierten Mal auf Platz 2 stand, so war sein Ärger über die Vorkommnisse im Rennen doch deutlich zu sehen. "Ich glaube unter normalen Umständen hätten wir Kevin Riedel hier zum ersten Mal richtig fordern können. Mit gleichen Reifen fuhren wir zeitweise identische Rundenzeiten.", sagte er einige Stunden nach dem Rennen recht diplomatisch in die Mikrofone.

 

2Was unter dem Helm vorging, konnten Zuschauer indes nur erahnen während des Rennens. Nachdem Dini in Monaco recht unspektakulär den zweiten Platz eingefahren hatte und dort keinen wirklichen Gegner hatte, weil Maurice Dücker zu stark und die Konkurrenz nach hinten zu schwach war, so war das Rennen in Kanada eine andere Nummer. Erstmals in dieser Saison, vom Saisonauftakt abgesehen, legte sich der 25-jährige Saarländer auf der Strecke mit den, in dieser Saison beinahe unantastbaren META-Piloten an. Nach Startplatz 2 und einem guten Start kamen beide Fahrer aus dem Favoriten-Rennstall Dini bedrohlich nahe.

 

3Das erste Duell fand auf der langen Gegengeraden statt, als der WM-Führende Kevin Riedel sich neben Dini setzte, der das Recht auf einen Spurwechsel bis zum Äussersten ausnutzte. Kein Blatt Papier passte zwischen Räder und Rasenstein, als der junge Fahrer aus Hof am VMR-Piloten vorbeizog. "Es war schon eng", sagte er danach, ohne Vorwurf an Dini, der allerdings einräumte: "Gemessen an den frühen Zeitpunkt des Rennens war die Aktion wirklich grenzwertig. Er hatte mehr Überschuss, als ich dachte." Das zweite Duell dann in Runde 17: Maurice Dücker wechselte beim Herausbeschleunigen aus der Haarnadelkurve zu spät noch einmal die Linie und touchierte den VMR-Wagen am Hinterrad. "Ich bin da ganz normal die Linie an dieser Stelle gefahren, weiß der Geier wo Maurice dort hinwollte..." Die Folge war eine leichte Beschädigung der hinteren linken Aufhängung, die zwar keine Zeit kostete, aber den linken Hinterreifen heißer werden ließ als geplant.

 

4In Runde 40, nachdem Maurice mit Florian Müller kollidierte und zurückgefallen war, kam es zum zweiten Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten. Dustin Dini, gerade auf frischen Reifen aus der Box gekommen, traf am Ausgang sofort auf Dücker, der seine Linie verteidigte. Bis zur Gegengereaden konnte der META-Pilot die Position halten, doch mithilfe von KERS und DRS zog Dini vorbei, und setzte sich beim Anbremsen auf die Ideallinie. "Plötzlich habe ich nur einen gewaltigen Stoß gespürt und bin geradeaus gerutscht." Die Erklärung: Dücker verbremst sich und rauscht Dini beim Anbremsen der letzten Schikane ins Heck. Diesmal ist das Auto krumm. "Die Zeiten waren rund eine halbe bis eine Sekunde langsamer als das, was wir nach der Simulation gefahren sind.", ärgerte sich der Saarländer nach dem Rennen. "Dieser Vorfall hätte mich definitiv den zweiten Platz gekostet, wenn Thomas Mann nicht ausgefallen wäre." Die Zuschauer hielten, ob der gereizten Stimmung auf der Strecke, den Atem an, als Maurice Dücker sich am Rennende nochmal bis auf 2 Sekunden an den havarierten VMR von Dini herangearbeitet hatte, doch das Rennen war rechtzeitig zu Ende. "Da hätte er über mich drüberfliegen müssen", brummte der Saarländer nach dem Rennen.

 

6In der WM sieht die Sache eindeutig aus, denn Dini liegt immer noch 28 Punkte hinter Dücker und 60 Punkte hinter Riedel. Aber nur Platz 3 verteidigen ist dem Saarländer zu wenig: "In Österreich haben wir Kevin gepackt, hier haben wir Maurice besiegt und hätten Kevin vielleicht angreifen können. Wer 4-mal Zweiter wird in fünf Rennen muss endlich mal gewinnen. Wir machen keine Fehler, wir fahren jedes Rennen zu Ende ohne große Zwischenfälle, was bei META seit Barcelona nicht mehr der Fall ist. Das ist unsere Stärke." Dini baut auf den teaminternen Zweikampf, der trotz des Punktevorsprungs offen ist. Und sowohl in Österreich (mehrere Ausrutscher Riedel) und Monaco (Unfall Riedel) als auch in Montreal (Kollision zwischen Dücker und Müller) gab es bei META immer noch Zwischenfälle. Aus dem Titelkampf will er sich jedenfalls nicht heraushalten. "Ich habe nicht viel zu verlieren weil der Vorsprung auf Platz 4 recht groß ist. Ich kann nur nach vorne denken und deswegen kann ich auf der Strecke mehr riskieren als Riedel und Dücker."

Es sieht so aus, als stünden uns aufregende Rennen bevor...


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